Heinz-Westphal-Preis

H|W|P - Die Dokumentation

Kolpingjugend Kolpingwerk DV Eichstätt

Die Idee

Im Rahmen der 72 Stunden-Aktion präsentierten wir auf Marktplätzen und vor Eine-Welt-Läden anderen Aktionsgruppen sowie Bürgerinnen und Bürgern unseren fairen Einkaufsführer, den wir zuvor im Laufe des Jahres zusammengestellt hatten. Wir wollen damit das Einkaufsverhalten beeinflussen und aufmerksam machen, wie und wo man regional und fair einkaufen kann. Damit haben wir das Thema „fairbrauchen” weiter in den Fokus gerückt und eine schnelle Informationsübersicht für unsere Region geschaffen.

Warum ist diese Idee herausragend?

Es ist uns gelungen, anderen zu zeigen, dass Fairtrade und „fairbrauchen” nicht so kostspielig und kompliziert ist, wie viele immer noch denken. Dabei waren wir zuvor ehrenamtlich unterwegs, um Adressen der Geschäfte und Anlaufstellen zusammen zu tragen. Die momentan vorliegende Broschüre soll demnächst ergänzt werden, da wir bereits jetzt viel Feedback erhalten haben, was und wer noch aufgenommen werden könne.

Die Umsetzung

Alle Jugendlichen der Diözesanleitung, des diözesanen Arbeitskreises und einige Kolpingmitglieder vor Ort hatten den Auftrag, bei sich zu schauen, was es zum Thema „Fairtrade” gibt. Erweitert durch regionale und biologische Angebote wurden diese gesammelt. Zudem wurden auch Supermarktketten unter die Lupe genommen, was diese im Sortiment haben. Alles wurde zusammengetragen und in einer Broschüre veröffentlicht. Während der 72 Stunden-Aktion sind wir zu acht in einem Auto mit fair gehandeltem Kaffee, fair gehandelten Getränken und Lebensmitteln unserer regionalen Sponsoren bei den anderen Aktionsgruppen vorbei gefahren und haben den „Fairführer” verteilt.

Welche Auswirkungen hatte das Projekt

Wir sind mit ganz unterschiedlichen Menschen zu dem Thema Fairtrade ins Gespräch gekommen und konnten das Bewusstsein schärfen, dass jeder durch sein Einkaufsverhalten dazu beitragen kann, dass fairer Handel sich weiter durchsetzt. Darüber hinaus erklären wir die verschiedenen begrifflichkeiten und Siegel.

Die Erkenntniss

Der Umsatz mit fair gehandelten Produkten steigt - und dennoch ist noch viel zu tun. Bis auf wenige Ausnahmen haben alle Angesprochenen positiv und interessiert reagiert. Da es uns nicht möglich war, in jedem Ort zu recherchieren und jedes Geschäft ausfindig zu machen, haben sich einige Menschen von sich aus gemeldet und um Ergänzung in unseren Einkaufsführer gebeten. Das ist ein Ansporn für uns, weiter zu machen.

Was können andere daraus lernen

Es lohnt sich, konsequent an einem Thema „dran zu bleiben”. Bei uns fing es mit einer Selbstverpflichtung an: Im Verband achten wir darauf, fair und regional einzukaufen. Wir haben breite Unterstützung erfahren, für die wir sehr dankbar sind.

Projektzeitraum:

13.06.2013 bis 16.06.2013

Kategorie:

Jugendverband / Jugendring

Kontakt:

Kolpingjugend Kolpingwerk DV Eichstätt

E-Mail:
hschinzel[at] remove-this.bistum-eichstaett.de
Web:
http://www.kolpingjugend-eichstaett.de